Interview mit Alexander Schlüter

Du moderierst das erste Mal für die ARD eine Handball EM. Was ist größer: große Vorfreude oder großer Respekt? Was überwiegt?

Die Vorfreude ist definitiv besonders groß. Die EM wird ein ganz spezielles Erlebnis, vor der Aufgabe habe ich natürlich auch Respekt, aber ich durfte ja schon einige Erfahrungen bei den Bundesliga-Übertragungen sammeln und habe mit Dominik Klein ja einen Turnier-erprobten Mitspieler an der Seite.

Auf dem Fernsehschirm kennen dich die Zuschauer eher vom Fußball, Basketball und vom Tennis. Was für einen Bezug hast du zum Handball?

Ich habe selbst ein paar Jahre im Verein gespielt, für den großen Wurf war mein eigener Wurfarm aber viel zu schwach. Ich bin Fan am Fernseher geblieben und freue mich, jetzt wieder so richtig in den Sport eintauchen zu können.

Die deutsche Mannschaft geht mit Ambitionen ins Turnier. Traust du dem Team um Alfred Gislason eine Medaille zu?

Mir gefällt die Mischung aus erfahrenen und jüngeren Spielern im Kader. Auch wenn es sicher eine bis zwei Mannschaften gibt, die noch bessere Einzelspieler im Team haben
eine Medaille ist absolut möglich. Die deutschen Frauen haben gerade vorgemacht, was möglich ist, wenn man in so einem großen Turnier als besondere Einheit auftritt.

WDR/Simin Kianmehr

WDR/Simin Kianmehr