GEISTERNETZE – DER USEDOM-KRIMI

AM DONNERSTAG, 30. OKTOBER, 20.15 UHR IM ERSTEN

INHALT

Die Fischerin Luise Petersen (Rosa Enskat) hat ihren Kindern ihren Fischkutter überschrieben. Luise war jahrelang mit ihrem Sohn Erik (Sammy Scheuritzel) ausgefahren, aber der will die Fischerei an den Nagel hängen und hat auch schon einen Käufer für den Pott gefunden. Schwester Suntje (Anima Schwinn) hingegen will Kutter, Fanglizenz und die Familientradition nicht aufgeben. Die Geschwister sind zerstritten. Luise Petersen bittet Ex-Staatsanwältin Karin Lossow um Mediation. Kurz darauf ist Suntje tot. Karin weiß: Wenn sie sich in die Arbeit der Usedomer Kripo einmischt, gibt es Ärger mit ihrem Neffen, Mordermittler Rainer Witt, und dessen Kollegin Ellen Norgaard, die wieder im Dienst ist. Karin will nichtsdestotrotz Luise Gewissheit darüber verschaffen, warum ihre Tochter sterben musste.

BESETZUNG

Ex-Staatsanwältin Karin Lossow
Katrin Sass

Ellen Norgaard
Rikke Lylloff

Kommissar Rainer Witt
Till Firit

Polizeiobermeister Holm Brendel
Rainer Sellien

Polizeiobermeisterin Dorit Martens
Jana Julia Roth

Luise Petersen
Rosa Enskat

Erik Petersen
Sammy Scheuritzel

Suntje Petersen
Anima Schwinn

Oksana Kirilienko
Anastasiia Nikitenko

Sjoerd Scherpenzeel van Maaskant
Reinout Scholten van Aschat

Michael Polikeit
Alexander Wipprecht

Roman Krasnowski
Vlad Chiriac

u. v. m.

STAB

Autor
Michael Vershinin

Regie
Steffi Doehlemann

Kamera
Oliver-Maximilian Kraus

Musik
Colin Towns

Ton
Tomas Kanok

Schnitt
Mark Broszeit

Szenenbild
Florian Kaposi

Kostümbild
Christine Abeln

Casting
Anja Dihrberg, Hanne Wolharn

Produktionsleitung
Janek Plathe (Polyphon), Daniel Buresch (NDR)

Produzentin
Beatrice Kramm

Producerin
Valeria Pauz

Produktion
Polyphon Film GmbH

Redaktion
Donald Kraemer (NDR), Katja Kirchen (ARD Degeto)

Drehzeit
19.02.2025 – 14.04.2025

Länge
90 Minuten

Drehorte
Insel Usedom, Berlin und Brandenburg

„Geisternetze“ ist der 26. Film der Erfolgsreihe „Der Usedom-Krimi“ und eine Produktion der Polyphon Film GmbH im Auftrag der ARD Degeto und des NDR für die ARD.

„Zu Karin Lossow, Ellen Norgaard und Rainer Witt fällt einem einfach immer was ein“

Statement von Michael Vershinin, Autor

Was macht das Schreiben für den „Usedom-Krimi“ zu einem Vergnügen? In erster Linie unser fantastisch spielendes Kern-Ensemble. Zu Karin Lossow, Ellen Norgaard und Rainer Witt fällt einem einfach immer was ein, weil die Charaktere über die Jahre so liebenswert und facettenreich geworden sind.
Und natürlich war es reizvoll zu erzählen, dass Ellen als Ermittlerin auf die Insel zurückkehrt und wie sie dort empfangen wird: zunächst mal, indem ihr das Fahrzeug mit dem Umzugsgut geklaut wird, und dann – wie es sich gehört – mit einer Leiche.
Karin Lossow zerrt bei ihren privaten Nachforschungen wie immer an den Fesseln, die ihr durch ihren Zivilistenstatus auferlegt sind und tut Dinge, die ihren Neffen und Ellen auf die Palme bringen.
Und Rainer versucht, mit dem Verlust seiner Beziehung und seiner Kinder klarzukommen, was ihm mein Mitgefühl (und hoffentlich auch das der Zuschauer) sichert. 

„Es geht um Menschen, deren ursprüngliches Leben nicht mehr vereinbar ist mit den Idealen der modernen Welt“

Statement von Steffi Doehlemann, Regie (ebenfalls in dieser Staffel Regisseurin von „Sturmtief – Der Usedom-Krimi“)

Steffi Doehlemann, Regie

Steffi Doehlemann, Regie

Im Film „Geisternetze“ geht es um Menschen - Menschen, die verwurzelt sind mit der rau-schönen Natur der Insel, dem Meer, der Zurückgelassenheit, die Usedom fernab der sommerlichen Touristenströme ausstrahlt.
Es geht um Menschen, deren ursprüngliches Leben nicht mehr vereinbar ist mit den Idealen der modernen Welt. Von der Fischerei – ihrer Lebensgrundlage – können sie nicht mehr leben.
Umso spannender ist in dieser Geschichte das Bestreben eines jungen Fischers, das Schicksal in die eigene Hand zu nehmen, um das Leben hier weiterhin lebenswert zu machen. Doch es gibt eine Vorgeschichte, deren Konsequenz er sich nicht bewusst war und die in Folge einen spannenden Krimi ergibt.
Die Geschichte besticht durch ihre Einfachheit, durch die Tiefe der Figuren, die fest mit der Insel verwachsen sind und deren Blick auf die Schönheit des Vorhandenen.
Spannend war für mich, eine entsprechend positive Erzählhaltung zu entwickeln. Sonnig, langsam und atmosphärisch, mit der Aufmerksamkeit auf den Dingen, die den Figuren wichtig sind.

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